Chinesischer Zauber mit russischer Note
Kleinmachnow.Potsdam
Gemeinsam mit der aus China stammenden
Pianistin und Sängerin Guona Yin und ihrer Begleiterin Quian Tang
lädt der Potsdamer Religionspädagoge Klaus Hugler am 12. September um
19 Uhr in die Freie Waldorfschule Kleinmachnow, Am Hochwald 30, und am 13.
September um 20 Uhr in das Babelsberger Kulturhaus, Karl-Liebknechtstraße 135,
ein.
Hugler liest aus dem Werk
des Dichterfürsten Leo Tolstoi, der in diesen Tagen 180 Jahre alt geworden wäre.
Dazu präsentiert Yin als besondere Kostbarkeiten das Sewastopol-Lied und die
italienische Weise „Der Bach“, die auf Niederschriften Tolstois zurückgehen.
Kompositionen von Chopin, Rossini und Puccini ergänzen das Programm.
Guona Yin
ist 28 Jahre alt und kam 2002 aus der Volksrepublik nach Deutschland. Hier
studierte sie in Hannover und an der renommierten Hochschule für Musik Hanns
Eisler in Berlin.
An diesem Abend wird ein
nicht im Handel erhältliches einzigartiges Tolstoi-Brevier zu Gunsten der
Therapie eines taubblinden polnischen Mädchens verkauft. Der Schwedter
Verein Polnisch-Deutsche Standortentwicklung PoDeSt e. V. hat in einer
brandenburgweiten Spendenaktion für die achtjährige taubblinde Aleksandra Kluska
aus dem polnischen Dörfchen Krapiel bei Stargard Gelder gesammelt und die
Erstproduktion des Tolstoi-Breviers ermöglicht. Mehr dazu unter
www.podest-ev.org.
Es folgen weitere
Tolstoi-Veranstaltungen. Über diese, über Klaus Hugler und seine
Auseinandersetzung mit kritischen Denkern wie Tolstoi, Erich Mühsam, Bruno Wille
und Adolf Damaschke erfahren Sie mehr auf der Homepage
www.d-tolstoi.de.
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